Handreichungen zu
Franz Liszt
Totentanz (Danse macabre)
Paraphrase über „Dies irae“ - Symphonische Dichtung für Klavier und Orchester
zusammengestellt und verfasst von Ursula Kurthen
Handreichung zu LISZT - Der Totentanz (pdf - 6 MB)
Inhalt
I. Einführung
II. Tod und Totentanz
a) Vorstellungen vom Tod in verschiedenen Religionen
b) Spiele und Texte
c) Bilder
d) Musikalische Traditionen der Totentanz-Vertonung
III. Der gregorianische Hymnus „Dies irae“
IV. Liszts Totentanz
1. Fakten und Fragen zur Entstehung
a) Geschichte der Vertonung(en) im Überblick
b) Erste Skizzen – eine Spurensuche
• Der Ort
• Der Maler
• Die Fresken
• Der Titel
• Der Komponist
2. Die Komposition: Gliederung, Stilmittel, Merkmale
a) Gliederung
b) Anfang der Komposition (T. 1 – 51)
c) Stilmittel der Einleitung
d) Die erste Variationenreihe
Variation 1
Variation 2
Variation 3
Variation 4
Variation 5
e) Die zweite Variationenreihe
Variation 1 – 5
Variation 6
f) Schluss der Komposition
3. Übersichtstabelle zu Liszts „Totentanz“
V. Didaktische Anregungen
VI. Anhang
Literaturverzeichnis Noten Tonträger
I. Einführung
Ausgehend von den im Titel der Komposition bereits enthaltenen Stichworten, wie z.B. „Totentanz“, „Dies irae“, „Variationen“, habe ich die folgenden Materialien zusammengestellt.
Dabei ist es mir sicher ähnlich ergangen wie anderen Menschen, die sich mit dem Komponisten beschäftigen: man wird wie in einen Strudel hineingezogen in einen weit verästelten Themenkreis, der immer komplexer und weit verzweigter wird, der einen nicht mehr loslässt und die Zeit vergessen lässt.
Auf einen Lebenslauf in Stichworten habe ich verzichtet, soweit die Komposition nicht betroffen ist. Da sich die Verfertigung der Komposition von den ersten Skizzen bis zu den verschiedenen Bearbeitungen aber über Jahrzehnte hinzog, erhält man bei der Betrachtung der verschiedenen Stationen der Komposition einen guten Überblick über das Leben Liszts.
Die Analyse der Variationen erfolgte nur „stichprobenartig“, eine weitere Gliederung habe ich erstellt, um selbst einen Überblick zu erhalten (vgl. 3. Übersichtstabelle).
Die didaktischen Anregungen ergeben sich aus der Tatsache, dass es sich bei der Komposition um einen perfekten Kompromiss zwischen Variationenzyklus, Klavierkonzert, sowie Programmmusik und Symphonischer Dichtung handelt mit starkem Bezug zum Inhalt des „Dies irae“ bzw. zu entsprechenden Abbildungen.


